Die FDP warnt die CDU-SPD-Koalition davor, beim Thema verkaufsoffene Sonntage einzuknicken. „Es wäre ein Fehler, das Angebot weiter einzuschränken“, so FDP-Gruppensprecher Ingo Müller. „Die designierte schwarz-gelbe Landesregierung hat angekündigt, so schnell und so rechtssicher wie möglich acht verkaufsoffene Sonntage zu ermöglichen.“

Es sei höchste Zeit, dass die unselige Klagewelle der Gewerkschaften gestoppt wird, so Müller. „Es kann nicht sein, dass Städten und Bezirken diese wichtige Möglichkeit genommen wird, auf sich aufmerksam zu machen.“

Hamm solle sich bereits jetzt für das kommende Jahr gut aufstellen: „Für 2018 sind acht verkaufsoffene Sonntage in der City möglich. Entscheiden sollen die Händler, wie viele der Optionen sie wahrnehmen wollen. Hinzukommen können weitere Aktionen in den Bezirken. Auch hier soll der Einzelhandel entscheiden, welche Möglichkeiten er nutzen will.“
Dabei müsse auf den Zuschnitt geachtet werden, damit möglichst viele Besucher angelockt werden – etwa durch eine Kopplung von Aktionen in der Innenstadt und in Rhynern.

Die FDP regt an, dass das Stadtmarketing frühzeitig das Gespräch mit dem Einzelhandel sucht. „Dabei müssen auch die Planungen der umliegenden Städte in den Blick genommen werden. Wir erwarten von CDU und SPD eine deutliche Anstrengung, um Hamm besser im Wettbewerb zu positionieren“, sagt Ingo Müller.