Die FDP Hamm begrüßt die Ankündigung der neuen schwarz-gelben Koalition in Düsseldorf, das Alten- und Pflegegesetz (APG) zu überarbeiten. Die CDU-FDP-Landesregierung plant, dafür zu sorgen, dass Menschen mit Pflegebedarf künftig stärker selbst darüber bestimmen können, wo und wie sie leben wollen. „Ein wichtiger Schritt dazu ist, dass die Landesregierung endlich die Durchführungsverordnung zum APG ändern wird“, so Udo Reins, stellvertretender Vorsitzender der FDP Hamm. „Damit werden endlich bürokratische Hürden in der Pflege verringert.“

Reins meint: „Das ist auch für Hamm eine gute Nachricht. Denn die in Fachkreisen äußerst umstrittene Durchführungsverordnung sorgte in den vergangenen Monaten für Chaos bei der Berechnung der Investitionskosten in stationären Altenheimen geführt. Dadurch wurden viele Träger von Pflegeeinrichtungen verunsichert. Hier ist dringend eine Änderung nötig“.

In Hamm arbeiten mehrere Hundert Männer und Frauen in Betrieben der Altenpflege. Der Pflegebereich gilt als Wachstumsbranche und bedarf auch deshalb schon praxisnahe und bürokratiearme Gesetze und Vorgaben.
Zudem wurde im Koalitionsvertrag festgehalten, dass die bundesgesetzlichen Vorgaben zur Ausbildung in den Pflegeberufen in NRW zeitnah umgesetzt werden. „Die zügige Umsetzung ist nötig, um den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten um den Fachkräftemangel im Pflegesektor zu begegnen“, so Reins.