Die FDP beantragt die umgehende Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans. In einem Antrag zur Juli-Ratssitzung schreiben Ingo Müller und Uli Reuter: „Es ist an der Zeit, eine ehrliche Bilanz des Ist-Zustandes zu ziehen – inklusive möglicher Fehlentwicklungen und ggf. Nachsteuerungsbedarf.“

Die FDP reagiert damit auf anhaltende Debatten rund um die Hammer Feuerwehr. „Die Neuaufstellung des Brandschutzbedarfsplans kann hier Ruhe in die Sache bringen“, so Gruppensprecher Ingo Müller.

Außerdem gebe es sehr gute sachliche Gründe, zügig zu handeln. „Die aktuelle Brandschutzbedarfsplanung für Hamm ist 16 Jahre alt. Sie stammt aus 2001“, sagt Müller. Die FDP verweist darauf, dass der Schulentwicklungsplan, der aus 2011 stammt, bereits in diesem Jahr neu aufgelegt wird. „Die Risikoerfassung und Bedarfsplanung für Hamm im Bereich Brandschutz ist bereits jetzt zehn Jahre älter, als es der SEP zum Zeitpunkt seiner Erneuerung ist. Grund genug, nicht noch mehr Zeit verstreichen zu lassen.“

Deshalb dürfe der zuständige Dezernent auch nicht länger zuwarten. „Eine Fortschreibung erst im Jahr 2021 – wie Herr Kreuz sie will – würde bedeuten, dass die Rahmenbedingungen für den Brandschutz in Hamm noch älter und überholter werden. Dabei wird die FDP nicht tatenlos zusehen“, betont Müller.