Die FDP Uentrop schlägt für den Bau einer Feuerwache im Dorf einen alternativen Standort vor. „Wir halten die Kranstraße für einen geeigneteren Standort“, so der FDP-Bezirksvertreter Wilhelm Walther. „Dort gibt es ein noch unbebautes Grundstück, das gut erreichbar ist.“ Das Gelände biete sich für zügige An- und Abfahrten – etwa zur Autobahn oder zum Gewerbegebiet – an. „Der entscheidende Vorteil: Hier müssen nicht erst neue Straßen gebaut werden“, sagt Walther.

Der von der SPD ins Spiel gebrachte Standort Mühlenstraße dagegen sei aus mehreren Gründen ungeeignet: So müssten erst geeignete Straßen gebaut werden, damit die Feuerwache schnell erreichbar wäre. Ein Bau an der Mühlenstraße würde die Anwohner stark belasten.

Und auch für die Uentroper Vereine wäre dies keine gute Entscheidung, meint Walther: „Würde an der Mühlenstraße gebaut, dann würden dem TuS Uentrop, den Schützenvereinen Uentrop und Schmehausen sowie der Gemeinschaft der Uentroper Vereine für die Zukunft Erweiterungsmöglichkeiten für den Ausbau von Sportstätten und Parkplätzen genommen.“

Unbestritten sei allerdings, dass die neue Feuerwache gebraucht werde, erklärt Walther. „Die Einsatzzahlen steigen. Zugleich ist der derzeitige Standort begrenzt. Dort gibt es etwa keine Sozialräume für weibliche Rettungskräfte. Es kommt an der Schule auch immer wieder zu Parkplatzproblemen der Einsatzkräfte.“