„Mutlos und ärgerlich“ ist aus Sicht der FDP die Neuorganisation der Wirtschaftsförderung Hamm. „Zu einer konsequenten Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung hat der Koalition der Mut gefehlt“, so FDP-Gruppensprecher Ingo Müller. „Stattdessen werden noch zusätzliche Doppelstrukturen aufgebaut. CDU und SPD machen die WFH zu einem trägen Tanker, statt zu einem flexiblen, modernen Unternehmen.“

CDU und SPD ließen die Chance zur Neuaufstellung bewusst verstreichen. „Dabei hätte es jetzt ein Möglichkeitsfenster gegeben, Strukturen zu verschlanken, Entscheidungsprozesse zu vereinfachen und damit letztlich Kosten zu sparen“, sagt Müller.

Die FDP selbst hatte jüngst im Rat beantragt, Stadtmarketing und Hamtec unter dem Dach der WFH zusammenzubringen und so ein Unternehmen zu schaffen, das Standortmarketing, Ansiedlungspolitik und Gründerförderung aus einer Hand anbietet.

„CDU und SPD haben diese Möglichkeit in den Wind geschlagen“, so Müller. „Diese Entscheidung der Koalition schwächt die WFH und ist damit schlecht für den Standort Hamm. Sie beweist einmal mehr: Schwarz-Rot kann einfach keine Wirtschaftspolitik.“