Die Karten auf den Tisch: Das fordert die FDP von der Koalition in Sachen Hammer Westen. „Wir wollen genau wissen, was für den Hammer Westen getan wird. Welche Maßnahmen gibt es, und wie erfolgreich sind sie?“ so FDP-Gruppensprecher Ingo Müller.

Auslöser war eine Stellungnahme auf einen Vorschlag der FDP-Gruppe zur Ratssitzung im Dezember. Die FDP regte an, mit einem Förderprogramm „100 mal 10 000 Euro“ gezielt auf Eigentümer sanierungsbedürftiger Immobilien im Westen zuzugehen, statt Geld über die Stadtentwicklungsgesellschaft mit der Gießkanne zu verteilen.

„Die Antwort der Verwaltung darauf hat uns nicht zufriedengestellt“, sagt Müller. Denn laut der Verwaltung brauche man ein solches Programm nicht, weil es schon genügend Förderung für den Westen gebe. „Allerdings nannte die Verwaltung auffällig wenige bis gar keine Details.“

Die FDP will wissen, wie viele Fördermaßnahmen es in dem Bereich gibt, und wie wirksam diese sind. Außerdem stellt sich die Frage nach der Verantwortlichkeit. „So gibt es einen Quartiersarchitekten. Aber es wird nicht gesagt, aus welchem Topf dieser bezahlt wird und wem er berichtet. Der Rat bleibt hier außen vor. Das wollen wir jetzt ändern“, so Müller.