„Markige Wörter helfen dem Westen nicht weiter“: So reagiert FDP-Gruppensprecher Ingo Müller auf die Behauptung der Koalition, sie tue genug für die Stadtentwicklung. „Es ist schon witzig, wenn CDU und SPD uns vorwerfen, wir würden uns im Klein-Klein verlieren. Denn das Große können sie selbst nicht!“

Die FDP wirft der GroKo vor: „Sie haben kein Konzept. Alle paar Monate bejubeln sie, dass sie für die Millionen der Bürger ein Haus zum Abriss gekauft haben. Es reicht aber nicht, sich für teures Geld einen Leuchtturm zu bauen.“ Müller fordert: Stadtentwicklung muss nachhaltig sein.

Es sei richtig, dass der Westen gute Startbedingungen durch gute Anbindung und Innenstadtnähe habe. Müller: „Doch mal wieder macht die GroKo nichts daraus.“

Die FDP fordert: „Es muss konkrete Anreize für Eigentümer geben, damit sich in der Breite etwas tut. Damit werden die Eigentümer auch bei ihrer Verantwortung für ihr Umfeld gepackt.“

Außerdem müsse für die Bürger nachvollziehbarer werden, was die SEG tut. „Wer den Menschen das Signal geben will, im Westen geschieht etwas, muss ihnen auch erklären, was genau für wie viel Geld gemacht werden soll. Die SEG muss endlich transparenter werden!“