Gute Schulen für unsere Kinder

Vernünftige FDP-Argumente wurden überhört: Ratsmehrheit für teure Schuldezernenten-Stelle

Monatelang hat die FDP Hamm um ihren bildungspolitischen Sprecher, Ludger Dorenkamp, und die Ratsherren Ingo Müller und Uli Reuter gekämpft. Die Freien Demokraten haben gute Argumente gebracht: Die Stadt Hamm ist im Stärkungspakt. Wenn wir Geld übrig haben, müssen wir es dringend in gute Schulen investieren.

Leider sah die Ratsmehrheit das anders. Nach ihrem Wahlerfolg hatte die SPD sehr schnell angekündigt, dass sie wirklich einen Schuldezernenten durchsetzen will. Es ist ein hoher Preis, den die CDU für die Koalition hat bezahlen müssen.

In der Ratssitzung am 23. September 2015 hat sich die große Koalition im Rat durchgesetzt: Es wird eine Schuldezernentenstelle für 200 000 Euro im Jahr eingerichtet. Die Entscheidung fällt im Dezember.

Dabei ist der Schuldezernent nicht viel mehr als ein teurer Gebäudeverwalter – denn die Rahmenbedingungen für Schulen setzt das Land. Diese Aufgabe hätte man gut beim Kämmerer belassen können.

Die FDP sagt klar: Die 200 000 Euro sollte die Stadt lieber den Schülern zugute kommen lassen – für gut ausgestattete Naturwissenschafts- und Computerräume, oder vielleicht für einen MINT-Preis für Hammer Schüler.

 

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