Fast ein Vierteljahr, nachdem die FDP das Thema schnelleres Internet für Hamm mit einem Ratsantrag endlich auf die politische Agenda gebracht hat, lahmen CDU und SPD bei dem Thema immer noch. „Seit fast einem Jahr liegt Fördergeld vom Bund vor, und schon seit dem letzten Sommer hat Hamm einen Breitbandkoordinator“, so die stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP Hamm, Marion Kötters-Wenner. „Mit der schwarz-roten Bummelei muss dieses Jahr endlich Schluss sein.“

Die Zeit drängt, bis Ende des Jahres sollten die Kabel eigentlich verlegt sein. Das ist schon jetzt kaum zu schaffen.

Die FDP hofft, dass bei der Ausschreibung für das geplante Glasfasernetz darauf geachtet wird, die beste Lösung für Hamm zu finden. „Deshalb hat die FDP eine Zusammenarbeit von Stadtwerken und Helinet vorgeschlagen“, so Kötters-Wenner. „Über die Stadtwerke könnte die Stadt bei dem Thema den Fuß in der Tür behalten“, so die stellvertretende Kreisvorsitzende.

Kötters-Wenner weiter: „Die Versorgung mit schnellem Internet ist eine Aufgabe der Daseinsvorsorge. Die Stadt Hamm darf sich hier nicht aus der Verantwortung begeben.“