Das soll wohl ein verspäteter Aprilscherz sein! So reagiert FDP-Bezirksvertreter Udo Reins auf die Pläne zum Haltepunkt Westtünnen. „Angeblich soll es neue Hoffnung für den Haltepunkt geben“, so Reins. „Aber bei genauerem Hinschauen fällt auf: Diese Hoffnung beschränkt sich darauf, dass die Stadt Hamm nach ein paar Jahrzehnten endlich einen festen Ansprechpartner bei der Bahn für das Thema hat.“ So wenig wichtig nehme die Bahn selbst den Haltepunkt.

„Dass die Stadt den neuen Ansprechpartner als Hoffnungsschimmer verkauft, zeigt nur, wie wenig sie von Anfang an in der Hand hatte“, sagt Reins.

Der Rhyneraner FDP-Bezirksvertreter weiter: „Dass der neue Ansprechpartner die Planungen ,sehr beschleunigt‘ habe, ist ein Witz! Denn offenbar hat es bisher jeweils Monate gedauert, bis die Stadt von der Bahn überhaupt eine Antwort bekam.“ Das sei für die Bürger nicht nachvollziehbar – zumal seit vier Jahrzehnten an dem Thema geplant wird und der Haltepunkt zudem auch sachlich nicht umstritten ist.

Es sei kaum nachvollziehbar, dass hier überhaupt von einem ,Projekt‘ geredet werde. Denn ein Projekt hat einen Projektstart und einen zuständigen Projektmanager. „Es nützt der Stadt nichts, dass sie die Planungen übernommen hat, wenn die Bahn nicht will. Und dass sie nicht will, dafür ist die Sache mit dem Ansprechpartner ein deutliches Zeichen“, so Reins.