Mutlos und ohne Ideen: So kommentiert die FDP-Gruppe die Entscheidung der GroKo, nur acht verkaufsoffene Sonntage in diesem Jahr in Hamm zuzulassen. Davon sollen nur vier in der Innenstadt stadtfinden. „Damit wird nur ein Teil von dem gemacht, was gesetzlich möglich ist, obwohl die Landesregierung eine klagesichere Lösung geschaffen hat“, so FDP-Gruppensprecher Ingo Müller. „CDU und SPD lassen bewusst Möglichkeiten verstreichen, die Innenstadt nach außen zu präsentieren und nach vorne zu bringen.“

Die FDP hatte im vergangenen Jahr Vorschläge gemacht, wie man die City besser präsentieren und dabei noch mehr Händler einbinden könnte. So schlugen die Freien Demokraten im Rat vor, die Aktionen in der City auf die Händler an der Münsterstraße zu erweitern. „Die Händler zu stärken, interessiert aber die Koalition offenbar nicht“, sagt Müller. Zumindest müsste die Begrenzung der verkaufsoffenen Sonntage wieder auf den Stand von vor zwei Jahren gebracht werden.

Die FDP vermisst außerdem die Kopplung von Möbel Finke mit der City. „Finke ist ein starker Besuchermagnet. Die Verbindung von verkaufsoffenen Sonntagen in Rhynern und der City war 2015 und 2016 sehr erfolgreich“, so Müller. „Auch das sollten wir in Hamm fortsetzen.“

Die FDP weist noch einmal darauf hin, dass sonntags der stärkste Tag für den Online-Handel ist. „Die Menschen kaufen so oder so ein. Wenn ihnen in der Stadt die Möglichkeit nicht geboten wird, dann gehen sie eben ins Internet“, so Müller.