Ein zweiter Recyclinghof im Süden der Stadt – darüber kann man nachdenken, meint die FDP. Gruppensprecher Ingo Müller will sich dem Thema nicht verschließen, fordert aber: „Die SPD, die das Thema beantragt, muss den Menschen offenlegen, wieviel an Mehrkosten durch einen neuen Recyclinghof auf sie zukommen würden.“ Dazu gehöre unter anderem die Frage, ob dadurch Gebühren steigen würden.

Müller weiter: „Erst, wenn eine eindeutige Information über die Kosten vorliegt, können die Bürger die Lage richtig einordnen.“

Die FDP will verhindern, dass politische Weichen gestellt werden, Transparenz bezüglich der Kosten aber erst im Nachgang hergestellt wird. „Zur Ehrlichkeit gehört dazu, den Bürgern zu sagen, was der zweite Recyclinghof kosten würde und wo dieses Geld eingespart oder gegebenenfalls wieder hereingeholt werden müsste“, sagt Müller.

Zur Transparenz gehöre übrigens auch dazu, dass die SPD sagt, welchen Standort sie für den neuen Recyclinghof vorgesehen hat.