FDP-Bezirksvertreter Wilhelm Walther will, dass der Einsatz der Naturschutzverbände in der Geithe besser gewürdigt wird. Hier sieht er ein Problem: Der vom RVR eingesetzte Förster spreche sich nicht ausreichend mit den Verbänden ab, sagt Walther. „Das muss besser werden.“ Für den Uentroper FDP-Bezirksvertreter ist dies eine Frage des Respekts vor den heimischen Verbänden und ihrem Einsatz.

Walther beobachtet, dass der Förster oft Arbeiten durchführen lässt, ohne die Absprache mit den Naturschutzverbänden zu suchen oder dabei deren Arbeit zu berücksichtigen. „Ich habe sicher Verständnis dafür, dass der Förster seine Arbeit tun muss, aber er hat es in Uentrop mit sehr lebendigen, engagierten Verbänden zu tun, die sich für die Artenvielfalt im Geithewald einsetzen“, erklärt Walther. „Ziel muss sein, dass die Bewirtschaftung des Waldes und die Naturschutzarbeit kooperieren statt konkurrieren.“

Walther lobt die Arbeit der Verbände. „Hier setzen sich Bürger in ihrer Freizeit dafür ein, dass sich der Geithewald sich mit seiner Artenvielfalt geschützt wird. Sie sorgen dafür, dass seltene Tiere, Insekten und Pflanzen nicht aussterben. So geht effektiver Umweltschutz: lokal, engagiert und mit Kenntnis von Ort und Leuten.“