In der Debatte um die Fußgängerbrücke Pieperstraße in Bockum-Hövel kritisiert Stefani Müller-Veit scharf die Verwaltung und die Mehrheitsfraktionen in der BV Bockum-Hövel: “Wir erleben hier eine Hinhaltetaktik zu Lasten der Bürger”, sagt die FDP-Bezirksvertreterin.

Fast 1000 Unterschriften hat die Bürgerinitiative Pieperstraßenbrücke inzwischen gesammelt. Trotzdem mauert die SPD, die sich doch sonst so lautstark auf Bürgerwünsche beruft. “Die SPD lehnt den Neubau kategorisch ab, ohne sich mit den vernünftigen Argumenten der Bürger auseinanderzusetzen, etwa wenn es um das Thema Verkehrssicherheit geht”, so Müller-Veits Vorwurf. “Es gibt keine sichere Alternative zur Brücke. Die Ausweichstrecke Im Sundern ist stark befahren, unter anderem durch Verkehr zu den Industriebetrieben. Dies ist wohl kaum ein sicherer Weg für Kinder.”

Müller-Veit stellt auch Fragen zur Qualität der vor zehn Jahren erfolgten Sanierung der Brücke. “Wie kann es sein, dass diese Sanierung offenbar qualitativ so unzureichend ausgeführt wurde, dass zehn Jahre später nur noch der Abriss in Frage kam?”