Nun dürften auch die letzten Skeptiker endlich beruhigt sein: Auch die Rhyneraner Einzelhändler sind durch Finke nicht geschwächt worden, wie es vor der Eröffnung des Möbelhauses behauptet worden war. Stattdessen herrscht Kooperation: Einzelhandel und Möbelhaus arbeiten demnächst wieder beim verkaufsoffenen „Bunten Herbst“ zusammen.

„Das ist ein Lehrstück in Sachen Opposition: Totalverweigerung bringt nichts“, so FDP-Bezirksvertreter Udo Reins. Besonders die Grünen hatten immer wieder eine Sortimentverkleinerung bei Finke gefordert und wollten den Möbelstandort damit schwächen, noch bevor er eröffnet war.

„Was ist nicht alles spekuliert worden über einen angeblichen Tod des Einzelhandels! Fakt ist: Nichts davon ist eingetreten. Das beweist: Es liegt sehr stark in der Hand der Händler selbst, was sie tun, um Kunden zu locken“, so Reins.

An die Grünen gerichtet sagt er: „Es ist besser, dem Markt und seinen Teilnehmern zunächst mal etwas zuzutrauen, statt reflexhaft alles schlechtzureden. Sonst bekommen wir es mit einer ,Durchgrünung‘ unserer Stadt zu tun, die nichts mit Bäumen, sondern sehr viel mit Blockaden zu tun hat.“