Die FDP will die heimische Wirtschaft dabei unterstützen, die Auswirkungen der Corona-Krise bestmöglich zu überwinden. „Das erfordert eine Anstrengung gerade auch der Kommunen“, so Gruppensprecher Ingo Müller. Hilfen von Bund und Land seien zwar wesentlich zur Bewältigung der Krise. „Aber gerade auch vor Ort müssen wir eigene Anstrengungen unternehmen, um Unternehmen zu entlasten und damit Arbeitsplätze zu sichern.“

Die FDP beantragt daher unter anderem einen Verzicht auf Gebühren für Handwerkerparkausweise für 2020 und 2021. Außerdem will sie die Verwaltung verpflichten, die City und vor allem auch die Stadtbezirke aktiv dabei zu unterstützen, mit Aktionen Besucher anzulocken, sobald dies wieder zulässig ist. Dazu gehören auch verkaufsoffene Sonntage. Die Verwaltung müsse hier aktiv helfen, damit gerade auch die Stadtbezirke den Handel ankurbeln. „Verwaltung muss in Hamm zum Möglichmacher werden.“

Außerdem will die FDP wenn möglich städtische Aufträge lokal vergeben. „So stärken wir heimische Unternehmen.“ Dies solle im Einklang mit den Vorgaben des Bundeswirtschaftsministeriums zur Vergabe öffentlicher Aufträge geschehen.