Immer mehr Menschen denken darüber nach, wie sie künftig wohnen möchten. Die Ideen sind unterschiedlich. Deswegen sollte auch die Stadt Hamm darauf vorbereitet sein, alternative Wohnformen möglich zu machen, fordert die FDP. Sie will daher, dass die Stadt zeitnah Flächen für Tiny Houses ausweist, also für kleine, mobile Wohneinheiten.

„Die Stadt Hamm sollte auf den Trend vorbereitet sein und dabei möglichst dauerhafte Lösungen anbieten“, sagt Gruppensprecher Ingo Müller. Immerhin ist in Hamm einer der großen deutschlandweiten Anbieter für Tiny Houses angesiedelt. Die FDP-Gruppe hatte schon im vergangenen Sommer eine Flächenausweisung für Tiny Houses beantragt. „Seinerzeit wurde uns zumindest ein Bericht zu dem Thema versprochen. Der blieb aber aus“, kritisiert Müller.

Die FDP stellt nun noch einmal eine Anfrage. „Uns ist vor allem wichtig, dass Tiny Houses als dauerhafte Wohnalternative in Hamm möglich werden, dass also langfristige Tiny-House-Siedlungen entstehen können. Hamm muss mehr möglich machen als Übergangslösungen“, so Müller.