FDP-Bezirksvertreterin Stefani Müller-Veit übt scharfe Kritik an dem Versuch der SPD, die Fortschritte in Bockum-Hövel für sich zu vereinnahmen. „Wenn man einmal ganz genau hinschaut, erkennt man: In den zwei Jahren unter SPD-Mitverantwortung hat sich nicht viel getan in Bockum-Hövel. Vorlagen sind beschlossen, gebaut oder durchgeführt ist aber noch nichts. Die Behauptungen von Herrn Chatha, dass die Bürger die Planungen für das Grundstück an der Albert-Schweizer-Schule in der Hand haben, sind nichts als heiße Luft“, so Müller-Veit. Die SPD rede zwar von einem bezahlbaren Mehrgenerationenwohnen, und neuerdings auch von einem Bürgersaal für 300 Personen. „Eine Finanzierung für den Saal hat die SPD aber noch nicht! Am Ende wird es der Bürger zahlen müssen“, sagt Müller-Veit.

Im Vergleich dazu falle die Bilanz unter CDU- und FDP-Mitverantwortung mehr als positiv aus: „Wir haben mit Hilfe der damaligen schwarz-gelben Landesregierung die Warendorfer Straße endlich umgesetzt und damit die Schnellverbindung nach Heessen geschaffen. Es wurden Millionenbeträge in die Sanierung und die Modernisierung der Schulen investiert. Wir haben in die Sanierung der Sport- und Schwimmhalle an der Gebrüder-Grimm-Schule investiert und dafür gesorgt, dass das Galilei-Gymnasium eine Mensa erhielt; damit haben wir den Schulstandort vor allem auch im Hammer Norden gestärkt. Die Radrennbahn und den Lippepark haben wir realisiert. Viele kleine Projekte wurden umgesetzt und nicht nur initiiert! Die SPD dagegen hat bis dato wenig vorzuweisen: Sie kündigt immer nur an und das unter dem Deckmantel der ,Bürgerfreundlichkeit‘!“ so Müller-Veit. „Steuererhöhungen und falsche Planungen sind aber keineswegs bürgerfreundlich!“

Die FDP-Bezirksvertreterin weiter: „Ich halte es für sehr denkwürdig, das der Koalitionspartner CDU sich überhaupt nicht zu den unrealistischen Plänen der SPD äußert.”