Die FDP-Gruppe hat ein Konzept für das Bahnhofsquartier vorgelegt. Es soll zum Standort für Dienstleistungen und Wohnen, für Tagungen und Kongresse entwickelt werden. Dies formuliert die FDP in einem Antrag an den Rat.

„Das Bahnhofsquartier ist bestens angebunden an den Knotenpunkt Bahn“, so Gruppensprecher Ingo Müller. Durch die gute Erreichbarkeit sei es attraktiv für Einpendler und Tagungsbesucher. Deshalb will die FDP, dass bei den kommenden Veränderungen im Quartier – wie der Schließung von TerVeen – die Stadt darauf hinarbeitet, hier Tagungsorte anzubieten.

Müller: „Wir sehen das Bahnhofsquartier als Brücke zwischen der City als Einkaufsstandort und dem Museumsquartier, wo gewohnt wird. Im Bahnhofsquartier mischen sich die Interessen, das macht sein Potenzial aus.“

Zu dem Potenzial des Quartiers gehöre auch die Bildung – schließlich ist hier das Kleist-Forum mit der Zentralbibliothek, der privaten Hochschule und der VHS angesiedelt. Hier will die FDP mehr Bürger anlocken, indem die Bücherei auch sonntags öffnet. Außerdem sollen sich Bücherei und Museum durch gemeinsame Aktivitäten besser vernetzen.