Die FDP will erreichen, dass an den Hammer Grundschulen Elternhaltestellen eingerichtet werden. „Wir stellen einen entsprechenden Antrag zur nächsten Ratssitzung“, so Ratsherr Uli Reuter. Elternhaltestellen sollen Verkehrssituationen an den Schulen entzerren und zugleich die Kinder daran gewöhnen, eigenständig im Straßenverkehr unterwegs zu sein – natürlich mit Schutzmaßnahmen.

Elternhaltestellen sind Parkplätze, die idealerweise mindestens 250 Meter von der Schule entfernt liegen. Dort steigen die Kinder aus und gehen in Gemeinschaft zur Schule.

Die Vorteile: kein Autogedränge mehr direkt an der Schule, somit ein sichererer Schulweg für die Kinder. Und: Die Kinder lernen, sich selbstständig im Verkehr zu bewegen.

Elternhaltestellen stellen laut der FDP einen guten Kompromiss dar, denn nicht alle Eltern können und wollen auf das Auto verzichten. „Wir respektieren die Wahl der Eltern, ihre Kinder zu bringen“, sagt Reuter. „Wir wollen allerdings im Sinne aller Kinder erreichen, dass es weniger Verkehrsgedränge direkt am Schultor gibt.“

Die FDP beantragt, dass die ersten Elternhaltestellen schon in diesem Jahr kommen. Begleitend soll es Sicherungsmaßnahmen für die Schulwege geben, zum Beispiel, indem Sichtachsen freigemacht werden. Teilweise könnten auch Lotsen mit den Kindern gehen.

„Wir hoffen, dass der Rat mit uns übereinstimmt und diese Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit und eigenständigere Schulweggestaltung mitträgt“, so Reuter.