Hinweise auf Schulen und Kitas, auf Gefahrenschwerpunkte im Straßenverkehr, aber auch auf Bolzplätze und Ausflugsziele – das sollen Kinderstadtpläne bieten.

Die FDP-Gruppe beantragt zum Rat am 21. Mai, dass für jeden Bezirk ein digitaler Kinderstadtplan erstellt wird.

Diese Kinderstadtpläne sollen in den Stadt-App integriert werden, die die Stadt gerade erstellt.

Funktionieren soll das so: „In den Kinderstadtplänen wird für jeden Bezirk vermerkt, wo Schulen und Kitas liegen und wo es Kinderspielplätze, Bolzplätze oder Ausflugsziele gibt“, so Gruppensprecher Ingo Müller. „Außerdem beantragen wir, dass Hinweise auf besondere Verkehrsgefahrenpunkte aufgenommen werden. Dann könnte die App zum Beispiel auch Eltern nutzen, wenn sie Schulwege oder Wege zur Kita planen.“ So könnten die Kinderstadtpläne einen Service für die ganze Familie bieten.

Die FDP verweist darauf, dass ohnehin gerade eine Stadt-App erstellt wird. „Da muss aus unserer Sicht zwingend die junge Generation berücksichtigt werden“, sagt Müller. „Wir wollen, dass Kinder und Eltern ein Angebot bekommen, das ihnen hilft, die Stadt besser kennen zu lernen und sich in ihr zu orientieren.“

Finanziert werden könne dies aus den Mitteln, die ohnehin für die Stadt-App eingeplant sind. Für wenig sinnvoll hält die FDP, gedruckte Kinderstadtpläne für jeden einzelnen Bezirk vorzulegen, wie dies teilweise gefordert worden ist: „Wir wollen einen Kinderstadtplan, der modern, digital und in die Stadt-App integriert ist“, so Ingo Müller.