In schwierigen Zeiten ein Zeichen setzen für die Vereine: Das will die FDP Bockum-Hövel erreichen. Sie schlägt vor, aus dem Schützenheim der Allgemeinen Schützen an der Hüserstraße ein „Haus der Vereine“ zu machen. Die Stadt soll dies prüfen und gegebenenfalls erste Schritte dahin tun.

 

Bezirksvertreterin Stefani Müller-Veit sagt: „Gerade in diesen schwierigen Zeiten müssen wir die Vereine unterstützen. Sie brauchen Perspektiven für die Zeit, wenn sie wieder voll tätig sein dürfen.“ Durch ein „Haus der Vereine“ würde den Gruppierungen eine Begegnungsstätte gegeben und Planungssicherheit für Sitzungen, Veranstaltungen und Ausstellungen in der Zukunft vermittelt.

 

Das Schützenheim eigne sich räumlich sehr gut. Außerdem sei abzusehen, dass der Allgemeine Schützenverein aufgrund seiner Personalsituation und der nicht mehr vorhandenen Dichte an Veranstaltungen das Heim nicht mehr füllen kann. 

 

Müller-Veit: „Mit der Schaffung des ,Hauses der Vereine‘ setzen wir Hoffnungszeichen und helfen aktiv und konkret bei der Planung für die Zeit nach den Beschränkungen.“ Sollte diese Immobilie nicht in Frage kommen, müsse im Stadtteil geprüft werden, welche Möglichkeiten es gibt, Vereinen eine Heimat zu bieten.