Verständnis für Anwohner, aber der SVE Heessen muss seinen Betrieb durchführen können

Die FDP appelliert an die Anwohner der Asternstraße, sich mit Vertretern des SVE Heessen an einen Tisch zu setzen. „Wir haben Verständnis dafür, dass man abends irgendwann seine Ruhe haben möchte“, erklärt die FDP-Bezirksvertreterin Brigitte Rohde. „Gleichzeitig sollten die Leute aber auch Verständnis dafür haben, dass der Sportverein nun einmal trainieren und Spiele veranstalten muss. Hier sollte eine Lösung im Einvernehmen gefunden werden.“ Sie fordert die Anwohner auf, das Gespräch mit dem Verein zu suchen, gern mit Vertretern der Stadt oder der BV als Vermittler.

FDP-Gruppensprecher Ingo Müller sagte, man brauche ein gesellschaftliches Bekenntnis zu Sportvereinen. „Vereine holen Kinder von der Straße, bieten ihnen Beschäftigung und körperliches Training“, sagt Müller. „Damit erbringen sie eine sehr wichtige Leistung für die Gesellschaft. Sie fördern Fitness und Gemeinschaftsgefühl, gerade in einer Zeit, in der oft beklagt wird, dass zu viele Kinder sich zu wenig bewegen oder sich nicht mehr in Gemeinschaften einbringen.“ Die Leistung des Vereins sollten auch die Anwohner anerkennen. „Der Verein hat Einsicht gezeigt und den Lärm in den Abendstunden begrenzt, das ist der richtige Schritt. Jetzt sollten auch die Anwohner einlenken, mit dem Verein reden und auch mal akzeptieren, dass Sport eben nicht im Flüsterton getrieben werden kann.“