Zum Scheitern der Sondierungsgespräche auf Bundesebene bezieht der Hammer FDP-Kreisverbandsvorsitzende Ingo Müller Stellung: „Es ist bedauerlich, dass die Gespräche gescheitert sind. Von einer Jamaika-Koalition hätten neue, innovative Impulse für unser Land ausgehen können.“

Allerdings habe Christian Lindner für die FDP die richtige Entscheidung getroffen, die Gespräche zu beenden. „Die Sondierungen waren seit Wochen an den entscheidenden Punkten nicht vorangekommen, stattdessen wurden erreichte Kompromisse zunehmend in Frage gestellt“, so Müller. „Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit hat sich nicht ergeben. Daher gilt für uns Freie Demokraten: Besser nicht regieren als falsch.“

Eine gelingende Koalition müsse vier Jahre durchhalten können. „Ein wackeliges Bündnis kann keine Weichen für die Zukunft stellen. Lindner hat ausgesprochen, was viele Beobachter längst erwarteten“, ist sich Müller sicher. „Wir brauchen im Land ein Klima, das Bildung, Digitalisierung und gesellschaftliche Flexibilisierung voranbringt. Notfalls muss die FDP aus der Opposition dafür kämpfen.“