Die FDP in der BV Bockum-Hövel beantragt, das Stärkungskonzept Bockum-Hövel neu zu beleben. „Es bietet das geeignete Instrument, um auf die Schließung des St.-Josefs-Krankenhauses zu reagieren“, sagt FDP-Bezirksvertreterin Stefani Müller-Veit. Sie hatte schon im Juni 2015 beantragt, das Stärkungskonzept fortzuschreiben. Die BV hatte den Antrag seinerzeit beschlossen.

Sie fordert: Auf Basis des Stärkungskonzeptes soll der gesamte Bereich rund um das Krankenhaus neu beplant werden. Dies soll auch die Zweigstelle des Friedrich-List-Kollegs einschließen und ebenso das Areal der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule betreffen.

Dafür, so die FDP, sollen die derzeitigen Planungen für das Gebiet Albert-Schweitzer-Schule auf Eis gelegt werden. „Es ist nicht sinnvoll, hier im Alleingang Fakten zu schaffen“, so Müller-Veit. „Stattdessen brauchen wir ein Konzept für ganz Bockum-Hövel.“

Die FDP will einen neuen Mittelpunkt für die Bockum-Höveler City finden. Dafür soll ein möglichst breiter gesellschaftlicher Konsens hergestellt werden. „Ziel muss sein, im Dialog mit den Franziskanern eine Lösung zu finden, die einen Ersatz bietet für den Frequenzbringer Krankenhaus. Unser Ziel muss sein, die City zu beleben und zu stärken.“