Die FDP Hamm kritisiert den Antrag der Hammer Koalition zum sozialen Wohnungsbau. „Quoten bringen keinen Erfolg, sondern man braucht gute Konzepte“, so FDP-Ratsherr Uli Reuter. „Ein vernünftiges Wohnkonzept hat immer zwei Seiten: eine Ausweitung des Angebotes an Mietwohnungen und ein positives Klima für den Eigenheimbau.“

Die FDP Hamm vermisst letzteres. „Wer Wohnraum schaffen will, muss dafür Anreize setzen.“ Die Förderung von Eigenheim schaffe Entlastung auf dem Mietwohnungsmarkt, denn: „Wer ins Eigenheim zieht, macht in der Regel eine Mietwohnung frei“, so Reuter.

Hamm könne sich nicht dauerhaft darauf verlassen, gut an Fördergelder heranzukommen, weil inzwischen auch die anderen Kommunen auf diesen Zug aufspringen. „Es ist falsch, sich nur auf sprudelnde Fördergelder zu verlassen. Was Hamm braucht, ist eine Gesamtbetrachtung des Themas Wohnen, die Mieten und Eigentum zusammendenkt“, fordert Reuter.