Wieder einmal ist viel Geld der Bürger durch die Stadtentwicklungsgesellschaft ausgegeben worden. “Mit dem Kauf der Weststraße 36 macht es sich die Koalition einmal mehr ganz leicht”, sagt FDP-Gruppensprecher Ingo Müller. “Sie gibt die Steuermillionen der Bürger aus, statt mit klugen Ideen Investoren anzulocken.” Genau aus diesem Grund habe die FDP die SEG von Beginn an abgelehnt.

“Die SEG ist ein Feigenblatt. CDU und SPD tun so, als entwickelten sie die Stadt weiter, dabei schießen sie einfach nur mit der großen Geldkanone.” Bislang habe die SEG die Stadt nicht entwickelt. Weder seien Leuchttürme für die Stadtentwicklung entstanden, noch seien Investoren mit guten Ideen angelockt worden. Nachhaltigkeit sieht anders aus. Das größte Problem sei aber: „Die SEG handelt völlig intransparent. Der Bürger zahlt über die Grundsteuer hohe Immobilienkaufpreise, wird dabei aber über die wahre Höhe der Rechnung, die er begleichen muss, im Unklaren gelassen.“

“Fünf Jahre nach Einführung der SEG hat sie zwar viel Geld auf der hohen Kante. Das Ergebnis für Hamm ist allerdings mehr als mager”, so Müller. Insbesondere wurde das Geld, das die Bürger per Sonderopfer einsetzen, nicht verfünffacht – so wie es der OB eigentlich versprochen hatte.