Udo Reins, FDP-Bezirksvertreter in Rhynern, übt scharfe Kritik an der Debatte über das Möbelhaus Finke, die die Grünen und Pro Hamm vom Zaun gebrochen haben. „Dass Finke übernommen worden ist, ist ein ganz normaler Vorgang in der Wirtschaft“, so Reins. „Es ist mehr als unredlich, dies zum Anlass zu nehmen, die Ansiedlung in Rhynern nachträglich in Frage zu stellen.“

Denn die Ansiedlung habe sich gelohnt: Finke habe Arbeitsplätze und einen neuen Anziehungspunkt in Rhynern geschaffen. Das Unternehmen habe auch gut mit dem Rhyneraner Einzelhandel kooperiert. „Dies war etwa beim Bunten Herbst zu erleben, der durch die Koalition leider gestoppt wurde“, so Reins.

Die befürchteten Nachteile blieben zudem aus, etwa das von der SPD groß angekündigte Verkehrschaos. „Die Bilanz von Finke in Rhynern ist ausgesprochen positiv“, sagt Reins. Wie sich der Standort weiter entwickele, werde man sehen. Bislang gebe es auch keine Aussage des Unternehmens über den Standort.

Reins weiter: „Fakt ist aber: Wer Ansiedlungen und damit Arbeitsplätze will, muss in wirtschaftlichen Entwicklungen eine Chance erkennen. Alarmismus und Schlechtrednerei haben sich in Rhynern schon einmal als falsch herausgestellt.“