Der WA meldet „Fußgänger im Zengerott verletzt“ – kein Wunder, meint der Rhyneraner FDP-Bezirksvertreter Udo Reins: „Fußgänger leben im Zengerott gefährlich.“

Denn dort gibt es zwischen der Siedlung bis zur Kreuzung „Wambelner Straße ” weder einen separaten Rad-Fuß-Weg noch eine Beleuchtung. „Da wird der Gang entlang der Straße – zumal in der dunklen Jahreszeit oder in der Nacht – zu einer Mutprobe.“

Das ist gefährlich für viele Fernfahrer, die am Rasthof Rhynern an der A2 pausieren und über den „Zengerott ” zu Fuß Richtung Ortskern Rhynern zum Einkaufen gehen. „Nicht immer sind diese Fußgänger mit Warnwesten zur besseren Erkennung bekleidet. Erschwerend kommt hinzu, das auf dieser Strecke bis zu 100 Kilometer in der Stunde gefahren werden dürfen. Oftmals sieht man nur im letzten Moment, dass sich vor dem eigenen Auto ein Fußgänger bewegt“, beschreibt Reins die Situation. „Ganz brenzlig wird das, wenn gleichzeitig ein Fahrzeug entgegen kommt. Dann ist die Straße sehr eng. Diese Situation ist auch für Radfahrer nicht weniger gefährlich.“

Mittelfristig muss hier Abhilfe geschaffen werden, verlangt Reins. Idealerweise könnte hier ein Rad- und Fußgängerweg entstehen. „Das ist sicherlich nicht von heute auf morgen zu erwarten“, sagt der freidemokratische Bezirksvertreter. „Aber die Verantwortlichen müssen hier was tun. Sie dürfen nicht abwarten, bis es zu Verletzten oder Toten kommt.“

Generell erkennt Reins ein Problem, wenn es um Radwege im Bezirk Rhynern geht. „Gerade die äußeren Dörfer wie Wambeln, Osttünnen, Süddinker, Allen, Freiske sind nahezu nur ohne Radwege zu erreichen“, sagt er und weist darauf hin: „Eine sinnvolle ,Stadtentwicklung‘ könnte hier durchaus einmal aktiv werden.“