Wenn der politische Wille da ist, kann es schnell gehen mit der Mobilität: In Gelsenkirchen ist man längst weiter als in Hamm. Dort hat das Land gerade eine Förderung in Höhe von 264 000 Euro übergeben. Von dem Geld wird ein Masterplan Mobilität erstellt – so wie ihn auch die FDP-Gruppe Hamm zur nächsten Ratssitzung beantragt.

Der Ratsherr und Landtagsabgeordnete Uli Reuter dazu: „Anderswo hat man bereits verstanden, dass mit den Ideen und Maßnahmen von heute über die Verkehrsstruktur von morgen entschieden wird – und dass jetzt die Zeit zum Handeln da ist.“ Reuter weiter: „Wir hoffen darauf, dass auch die Koalition in Hamm einsichtig wird und das ,Zukunftskonzept Mobilität‘ nächste Woche beschließt, so dass auch Hamm sich schnell um Fördermittel bewerben kann.“ Die FDP will noch vor der Sommerpause Fakten schaffen.

Die FDP-Gruppe hat zusätzlich zum Zukunftskonzept einen ergänzenden Antrag gestellt, dass sich Hamm gezielt um Mittel aus dem Landesprogramm zur „Förderung der Vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements“ bewirbt. Entschieden wird darüber im Rat am 9. Juli. Das Programm sieht vor, dass Verkehr in den Kommunen vernetzt betrachtet wird – und dass in die Planungen auch Klimaschutz-Gesichtspunkte einfließen.