Gehen die Menschen wirklich öfter in die Innenstadt, nur wegen eines Lichtkonzepts oder einiger neuer Beete? Das können nur erste Schritte sein, meint FDP-Gruppensprecher Ingo Müller. Er wirft der SPD vor, viel zu kurz zu denken. „Die Innenstadt muss dringend aufgewertet werden – aber mit Ideen, die Menschen anlocken. Niemand kauft mehr ein, nur weil eine Fassade anders beleuchtet wird.“

Die FDP will zunächst auf verbesserte, effizientere Wegeverbindungen setzen. „Das Kernproblem ist: Es gibt nach wie vor keine Planung für eine einfache und sichere Anbindung von Kanalkante und Innenstadt“, so Müller. „Die Menschen kommen nur erschwert vom Wasser zum Alleecenter oder in die Weststraße. Das ist der Knackpunkt. Dafür gibt es nach wie vor keine Lösung.“

Wer das Wasser für die City nutzen wolle, müsse hier anfangen. „Die SPD zäumt das Pferd von hinten auf. So geht es nicht“, sagt Müller.

Die FDP dagegen schlägt vor: eine solide Planung für den Brückenschlag über die Barriere Adenauerallee, und zugleich eine Aufwertung der Innenstadt mit Aktionen, aber auch mit Angeboten, die Menschen zum Verweilen bringen, etwa das von der FDP beantragte freie WLAN. Auch die von der FDP bereits beantragten Stellplätze für Fahrräder mit freien Lademöglichkeiten für E-Bikes stellten eine Verbesserung für Besucher der Innenstadt dar, erklärt Müller.