Und sie bewegen sich doch: Der Offene Brief von Stefani Müller-Veit an den Bockum-Höveler Bezirksvorsteher Udo Helm hat Wirkung gezeigt. Nach einem Telefonat zwischen Helm und Müller-Veit steht nun fest: Die Besetzung der Jury für den Planungsprozess ehemalige Albert-Schweitzer-Schule wird geändert. Nun wird auch die Opposition einbezogen. Das gilt schon zur Bürgerversammlung am 7. März.

Die FDP-Bezirksvertreterin ist zufrieden: „Gut, dass sich der Bezirksvorsteher einsichtig gezeigt hat“, so Müller-Veit. „Ein so wichtiges Planungsverfahren sollte möglichst viele Interessen und Gruppen einbeziehen. Dazu muss auch die politische Opposition in der BV gehören.“

Bislang sollten in der Jury neben Verwaltungsvertretern nur Vertreter der beiden Mehrheitsfraktionen in der BV sitzen. „Es kann aber nicht sein, dass die Opposition von so wichtigen Prozessen ausgeschlossen wird“, sagt Müller-Veit. „Gut, dass darüber nun wieder Einigkeit besteht. Es war bislang immer gute Tradition in Bockum-Hövel, dass wichtige Dinge möglichst im Einvernehmen beraten werden. Wir sind zuversichtlich, dass wir in der Jury und in der BV auch weiterhin gut zusammenarbeiten werden.“