Wenn gar nichts mehr zieht, gibt man eben eine Runde Geld aus: So kritisiert Uli Reuter, Landtagskandidat der FDP Hamm, die Förderzusage für das Hammer Lippeauen-Projekt, die die noch amtierende rotgrüne Landesregierung kurz vor Toresschluss in der letzten Aprilwoche erteilt hat.

„Aber auch Landesgeld ist Steuergeld, und der Bürger verlangt zu Recht den Nachweis darüber, dass sein Geld sinnvoll ausgegeben wird“, so Reuter.

Die FDP wirft der Koalition in Hamm Konzeptlosigkeit vor, „und das setzt sich eins zu eins auf Landesebene fort“, so Reuter. „Ich wundere mich sehr darüber, dass offenbar das Umweltministerium von Herrn Remmel Projekten zustimmt, ohne sie detailliert geprüft zu haben. Wie sonst wäre es zu erklären, dass ein Freizeitprojekt im Rahmen des Umweltschutzprogramms Life III finanziert werden soll?“

Reuter weiter: „Zu einer seriösen Förderzusage gehört die Auflistung von Bedingungen, unter denen das Geld fließen kann. Betonpfeiler für eine Seilbahn mitten im Naturschutzgebiet gehören sicher nicht zu diesen Bedingungen.“

Daher liege der Schluss nahe, dass es der Landesregierung auf die Hammer Förderzusage auch nicht mehr ankam. „Denn nach dem 14. Mai werden die Karten neu gemischt!“