Nachdem der verkaufsoffene Jan-Dümmelkamp-Sonntag in Heessen wegen einer Verdi-Klage abgesagt werden musste, will die FDP die Verwaltung verpflichten: Sie soll künftig besser darauf achten, ob eine Klage droht, und dann auch aktiv werden müssen. Im Fall des verkaufsoffenen Sonntags in Heessen hatte die Verwaltung offenbar einen Punkt übersehen, der dann zur Klage führte.

FDP-Gruppensprecher Ingo Müller kündigt einen entsprechenden Antrag der Ratsgruppe an: “Wir wollen erreichen, dass der Rat beschließt, dass die Verwaltung im Sinne der Organisatoren vor Ort tätig werden muss”, erklärt er. “Es kann nicht sein, dass das Engagement der Händler und anderer Aktiver in den Bezirken weiter torpediert wird.”

Die Klagefreude von Verdi koste besonders die Bezirke die Möglichkeit, sich mit Sonntagsaktionen zu präsentieren. “Aktionen wie der Dümmelkamp-Sonntag sind beliebt und gefragt”, sagt Müller. Die FDP will, dass die Verwaltung die Aktiven umfassend informiert und bei Drohen einer Klage sofort tätig wird.

“Wir stellen diesen Antrag auch, damit der Rat ein Zeichen setzt und sich an die Seite der Aktiven in den Bezirken und der Innenstadt stellt. Denn diese Aktiven sind es, die Aktionen wie verkaufsoffene Sonntage erst möglich machen.”