Die FDP weist die Kritik der Grünen an der Öffentlichkeitspolitik in Sachen St.-Josefs-Krankenhaus zurück. „Zuallererst mussten selbstverständlich die Mitarbeiter informiert werden“, so Stefani Müller-Veit, FDP-Bezirksvertreterin in Bockum-Hövel. „Dafür sollte auch jeder Verständnis haben.“

Zudem wendet sich Müller-Veit gegen die Forderung der Grünen, es solle schnellstmöglich ein Nachnutzungskonzept vorgelegt werden. „Das kann eben nicht das Ziel sein“, sagt sie. „Wir brauchen jetzt keine Schnellschüsse.“

Deshalb habe die FDP ein neues Stärkungskonzept für den Ortskern gefordert. „Unser Ziel ist, eine Lösung zu erarbeiten, die die Bockum-Höveler City belebt und stärkt“, erklärt sie. „Dazu gehört zuallererst der Dialog mit den Franziskanern als Eigentümer. Hinzu muss ein breiter Dialog mit den Einzelhändlern, betroffenen Gruppen, Ärzten und Bürgern kommen.“

Müller-Veit betont: „Wir als FDP wollen weder eine aus dem Hut gezauberte Nachnutzung, noch können wir akzeptieren, wenn nur über Teile der Bockum-Höveler Innenstadt gesprochen wird. Das Krankenhaus ist ein Magnet für den Ortskern. Wenn er ersetzt werden muss, dann ist es zwingend notwendig, das gesamte Gebiet zu betrachten.“