Die FDP reagiert kritisch auf die Ankündigung der CDU, ein „Drahtviertel“ einzurichten. „Die CDU hat in ihrer Regierungsverantwortung bereits viel Steuergeld der Hammer Bürger über die Stadtentwicklungsgesellschaft versenkt, ohne dass dies den Hammer Westen nach vorne gebracht hat“, so der FDP-Vorsitzende Ingo Müller.

Grundsätzlich sei das „Drahtviertel“ keine schlechte Idee. „Der große Wurf ist es aber nicht. Die Ideen sind nicht neu. Es gibt sie längst für andere Standorte.“ Müller verweist auf das Innovationszentrum oder den FDP-Antrag, ein Fahrradparkhaus zu bauen. Nicht neu sind auch Ansätze zur Entwicklung des Rangierbahnhofs. „All das sind Ideen, die längst vorliegen und die die CDU jetzt als eigene ausgibt.“

Die FDP vermisst auch Klarheit bei den Fördermitteln. So seien die Fördermöglichkeiten inklusive Kriterien noch gar nicht festgelegt.

„Wieder bleibt die CDU bei einem so genannten ,Leuchtturmprojekt‘ im Vagen – so wie etwas bei der Kanalkante und Lippeaue, die ohne entsprechende Parkplätze für die Besucher geplant wurden.“

Das Fazit: „Die CDU verkauft Ideen, die längst auf dem Markt sind, als eigene und bleibt in entscheidenden Punkten unkonkret“, so Müller.