In Pelkum tut sich derzeit viel – dafür spricht nicht nur, dass die B 63n und der Wiescherhöfener Bahnübergang in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen sind.

„Das begrüßen wir als FDP selbstverständlich“, sagt der FDP-Bezirksvertreter Oliver Plötz. Man müsse aber realistisch sein: „Die B 63n hat keine hohe Priorität, das heißt, wenn, dann kommt sie wohl erst in einigen Jahren.“ Plötz will nicht so lange warten, sondern bereits jetzt die Verkehrsstruktur in Pelkum überarbeiten.

„Wir haben an dieser Stelle eine ganz große Chance durch die Entwicklung im Bereich Bergwerk Ost“, so Plötz. „Hier wird sich ein neues Zentrum bilden. Darauf müssen wir uns auch bei der Verkehrsplanung einstellen.“

Und dies ist laut Plötz bereits jetzt möglich. Schon in der nächsten Zeit könnten erste Ideen umgesetzt werden, die die Bürger selbst beim ersten Bürgerforum im vergangenen Herbst eingebracht hatten. Viele Menschen wünschten sich bessere Verkehrsverbindungen rund um das Bergwerk Ost.

Plötz schlägt in einem Antrag an die BV vor, den Radweg entlang der ehemaligen Zechenbahn (Deutzholz) zu verlängern. Es soll versucht werden, einen Zugang zum Gleisbett zu schaffen. Der Radweg könnte dann über die Brücke über die Fangstraße weitergeführt werden. Von dort aus könnte er an die Kokereistraße sowie die Goerallee bis hin zur Straße „Zum Bergwerk“ angebunden werden.

Der FDP-Bezirksvertreter erklärt: „Es ist wichtig, dass wir die Bürger mitnehmen, wenn es um die Entwicklung von Pelkum geht. Die Menschen sollen aktiv an der Gestaltung ihres Orts mitwirken können.“