Der Hammer FDP-Landtagsabgeordnete Uli Reuter weist die Vorwürfe von Marc Herter (SPD) zurück, der behauptet hatte, die Hammer Polizei habe bei den Zuweisungen im September nicht genügend neue Beamte erhalten. „Herters Darstellung, Hamm komme zu kurz, stimmt so natürlich nicht“, erklärt Reuter.

Zum einen habe die Landesregierung die Zuteilung der Beamten konsequent an der Kriminalstatistik ausgerichtet und dort die Personalstärke erhöht, wo es besonders nötig ist. „Dazu gehört Hamm nicht, und darüber bin ich froh“, sagt Reuter.

Vor allem aber müsse die Landesregierung nach wie vor die Fehlentwicklung der rot-grünen Jahre korrigieren. „Es sind über Jahre nicht ausreichend Polizisten ausgebildet werden. Und jetzt lassen sie sich nicht einfach aus dem Boden stampfen“, so Reuter. Auch darauf habe die Landesregierung reagiert, indem sie zur Entlastung der Polizeibeamten Stellen für Verwaltungsassistenten geschaffen hat.

„Wer mehr Polizei will, muss mehr Polizisten einstellen – das ist eine ganz einfache Rechnung“, so Reuter. Deshalb habe die Landesregierung auch jährlich 2300 Stellen für Kommissariatsanwärter geschaffen – das sind 300 Stellen jährlich mehr als unter der Vorgängerregierung. „Bei der Polizei sehen wir noch die Reste der rot-grünen Misere in NRW. Es dauert seine Zeit, bis die Versäumnisse der Vergangenheit korrigiert sind. Und das muss man den Menschen auch klar so sagen“, sagt Reuter.