20 Millionen Euro, so versprach der OB, sollten über die Stadtentwicklungsgesellschaft nach Hamm geholt werden. Von diesem versprochenen Geld ist weit und breit nichts zu sehen.

Das wird auch so bleiben. Denn rein rechtlich kann die SEG kein Geld einwerben, und falls es die Stadt tut, könnte sie das Geld nur unter sehr begrenzten Bedingungen an die SEG weiterleiten.

Bisher hat die SEG nicht viel mehr getan, als das Hochhaus an der Heessener Straße zu kaufen (siehe Bild).

Darüber berichtet in dieser Woche der WA – doch dass über die SEG keine Fördergelder kamen, war nach einer FDP-Anfrage an den Rat längst bekannt.

Mit den 20 Millionen Fördergeld wollte der OB eigentlich den Hammer Bürgern die 5 Millionen versüßen, die ihnen durch die Erhöhung der Grundsteuer B seit 2015 zusätzlich abverlangt werden, und zwar auf sieben Jahre.

Der OB hat angekündigt, dass er die Grundsteuer-B-Erhöhung nicht zurücknehmen wird, obwohl derzeit dagegen Verfahren laufen.