Mit großer Aufmerksamkeit hat die FDP zur Kenntnis genommen, was Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann im WA zum Thema Schuldezernent gesagt hat: Laut Hunsteger sollen nämlich allein die großen Herausforderungen im Bereich Inklusion die Einrichtung dieses Amtes rechtfertigen. „Interessant“, kommentiert dies der FDP-Gruppensprecher Ingo Müller. „Dabei haben wir doch gerade erst aus der Presse erfahren, dass die Gremien noch nicht über den Stand der Inklusion in Hamm informiert werden sollen. Ein dafür vorgesehener Tagesordnungspunkt für den Schulausschuss wurde auf Dezember verschoben, weil die Hammer Inklusionsbeauftragten einen Maulkorb aus Düsseldorf bekommen haben.“

Müller fragt nach: Wäre denn durch einen Schuldezernenten tatsächlich gesichert, dass wir mehr und bessere Informationen erhalten? Oder wäre es nicht doch die Aufgabe der jetzt amtierenden Funktionsträger, dafür zu sorgen, dass die Gremien und die Öffentlichkeit umfassend informiert werden? Jedenfalls wundern wir uns darüber, dass der Schuldezernent öffentlich durch eine Aufgabe legitimiert werden soll, die eigentlich auch so erfüllt werden müsste. Wir brauchen keinen neuen Schuldezernenten für 200 000 Euro im Jahr, wir brauchen eine ehrlichere Schulpolitik.“