Veränderung beginnt jetzt: Nach diesem Motto setzt die FDP das Zukunftsthema alternatives Wohnen auf die Agenda. Die FDP-Gruppe stellt einen Antrag an den Rat: Die Verwaltung soll prüfen, ob in Hamm eine Fläche für die Errichtung von Tiny Houses bereitgestellt werden kann.

Tiny Houses sind Häuser mit verkleinertem Maßstab: nicht mehr als 40 Quadratmeter groß. Sie können Alternativen sein für Menschen, die sich verkleinern wollen, die einen geringeren ökologischen Fußabdruck hinterlassen wollen – oder die aus anderen Gründen schlicht kein großes Haus mehr wollen.

„Wir wollen, dass Hamm sich diesem Trend-Thema nicht verschließt“, so FDP-Gruppensprecher Ingo Müller. Die Verwaltung soll laut dem FDP-Antrag unter anderem prüfen, ob Baugrund für Tiny Houses bereitgestellt werden kann.

Die FDP will damit zunächst ausloten, wie groß das Interesse an Tiny Houses in Hamm ist. „Dabei sollten wir auch in die Zukunft schauen“, so Müller. „Viele Menschen beginnen jetzt, darüber nachzudenken, wie sie in Zukunft leben wollen. Dafür sollte man ihnen auch in Hamm Wohn-Alternativen anbieten.“