Land und Stadt Hamm haben endlich Initiative ergriffen: In die Sache B 63n kommt wieder Bewegung. Der FDP-Landtagsabgeordnete und Ratsherr Uli Reuter dazu: „Die B 63n ist eine entscheidende Entwicklungsmöglichkeit für Hamm. Nach Jahren des Stillstands kommen wir endlich voran.“

Indem die Stadt die Kosten für die Planer trägt, das Land hingegen die Planung finanziert, kann nun der Ausbau der gesamten B 63n von der Autobahnabfahrt Bönen/Pelkum bis zur Hafenstraße in der Hammer Innenstadt geplant werden. „Mit etwas gutem Willen kann die B 63n in acht bis zehn Jahren kommen“, so Reuter. Die entsprechende Vorlage soll der Rat am 6. März beschließen.

Reuter betont allerdings: „Nur die Südstrecke als Ortsumgehung Pelkums zu planen, ist keine sinnvolle Option. Wir brauchen die gesamte Verbindung als Verkehrsader bis in die Innenstadt hinein.“ Zudem hat das Land signalisiert, dass es nur am Gesamtausbau Interesse hat. „Wir haben jetzt die einmalige Gelegenheit, die B 63n zu realisieren“, so Reuter.

Als erste Schritte müsse die Führung der Strecke zwischen Autobahn und Rathenaustraße auf den neuesten Stand gebracht werden. Ebenfalls Teil der Planungen ist der Rückbau der Bahnübergänge im Bereich Wiescherhöfen und Weetfeld. Auch hier tut sich also endlich etwas.

„Ein ganz erhebliches Potenzial für den Wirtschaftsstandort ergibt sich über die Anbindung des Rangierbahnhofes“, so Reuter. „Es gibt bereits ein starkes Interesse an der Fläche, etwa aus der Industrie.“