Auf einem Teil der Von-Thünen-Straße soll eine Tempo-30-Zone eingerichtet werden. Mit diesem Antrag hatte sich die FDP Rhynern vor einiger Zeit an die BV gewandt. Nun ist eine Stellungnahme eingegangen, die aus FDP-Sicht enttäuschend ist: Die Verwaltung lehnt die 30er-Zone ab.

FDP-Bezirksvertreter Udo Reins hält den Grund, den die Verwaltung dafür angibt, für ein Totschlag-Argument. „Mit einem Verweis auf § 3 (1) der StVO könnten eigentlich fast alle Tempo-30-Zonen für unnötig erklärt werden. Die Verwaltung geht nicht einmal konkret auf die Situation an der Von-Thünen-Straße ein“, zeigt sich Reins enttäuscht.

Reins will das Thema in der nächsten BV Rhynern auf jeden Fall noch einmal zur Sprache bringen. „Die guten Argumente sind auf unserer Seite“, ist er überzeugt. Durch die Lage des Pflegeheims sowie vieler Geschäfte ist an der Von-Thünen-Straße regelmäßig mit viel Kundenverkehr zu rechnen. Entlang der Straße wird viel geparkt, das macht die Situation zusätzlich unübersichtlich.

Reins ist enttäuscht, dass der Verwaltung nichts besseres einfällt, als auf einen künftig zu bauenden Kreisverkehr zu verweisen. „Mit einer Tempo-30-Zone kann bereits jetzt Abhilfe geschaffen werden.“

Dies sei dringend nötig, so Reins. „Die Unfallstatistik erfasst keine Beinahe-Unfälle und gefährliche Situationen. Muss es erst zu einem Unfall kommen, damit die Verwaltung tätig wird? Das ist für mich unverständlich.“