Beate Oertel hat für die FDP das Thema sicheres Schwimmen auf die Agenda des Sportausschusses gehoben. Am 20. September soll sich das Gremium damit beschäftigen.

Oertel hat auf eine Anfrage zum Schwimmunterricht an den Grundschulen von der Verwaltung die Antwort bekommen, dass an den Grundschulen kein Schwimmunterricht ausfalle. Zugleich aber hört man aus Schulkreisen, dass viele Lehrer gar nicht mehr die Kapazitäten haben, in großen Gruppen auf alle Kinder einzugehen. In der letzten Zeit sind Studien bekannt geworden, die besagen, dass bis zu 50 Prozent aller Grundschulkinder nicht mehr richtig schwimmen können.

“Es kann nicht sein, dass die Stadt sich bei solchen Themen drückt und behauptet, man könne keine richtigen Zahlen erheben, weil das angeblich zu viel Arbeit sei. Es geht hier um eine potenziell lebensrettende Fähigkeit”, so Oertel.

Sie beantragt nun: Die Stadt soll die Schwimmlern-Angebote im Internet koordinieren, damit Eltern sich leicht informieren können. Die Stadt soll außerdem für das Schwimmenlernen gezielt werben, zum Beispiel Eltern ansprechen.

Übrigens haben FDP und CDU im Landtag einen gemeinsamen Antrag “sicheres Schwimmen” gestellt. Beide Fraktionen dort sind sich einig: Schon im Vorschulalter sollten Kinder an das Wasser gewöhnt werden.

Das müsste doch auch in Hamm möglich sein.